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Einstellung des pH-Werts im Pool

Der richtige pH-Wert ist das Um und Auf bei der Wasserqualität. Der optimale pH-Wert soll immer zwischen 7,0 bis 7,4 liegen. Zu niedrige als auch zu hohe Werte können je nach Abweichung mehr oder weniger grobe Auswirkungen auf die Gesundheit und die Bestandteile des Pools haben. Haut- und Augenreizungen, eine Verminderung der Wirkung von Desinfektionsmitteln und starke Kalkablagerungen können die Folgen bei einem falsch eingestellten pH-Wert sein.

 

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Der richtige pH-Wert im Pool

Der pH-Wert – das p steht für die Abkürzung pondus beziehungsweise potentia, das H für Hydrogenii – des Poolwassers ist einer der allerwichtigsten Faktoren bei der Wasserqualität und Pflege. Er gibt Aufschluss über die Konzentration an Wasserstoffionen im Poolwasser, was grob gesprochen bedeutet, dass sich am pH-Wert ablesen lässt, ob das Wasser sauer, neutral oder alkalisch ist. Der optimale Wert Ihres Poolwassers sollte sich immer zwischen 7,0 bis 7,4 bewegen. 7,0 stellt denjenigen Wert dar, bei dem das Wasser neutral ist, das heißt weder alkalisch noch sauer ist. Alkalisch – was im weitesten Sinn basisch bezeichnet – hat einen pH-Wert über 7,0.

Von saurem Wasser spricht man, wenn es einen pH-Wert unter 7,0 hat. Daraus ergibt sich die Grundregel: Basen erhöhen und Säuren senken den pH-Wert. Im Sprachgebrauch jedoch üblicher sind die Bezeichnungen „hartes“ oder „weiches Wasser“. Hartes (alkalisches) Wasser hat in der Regel einen pH-Wert über 7,0, weiches (saures) Wasser einen pH-Wert unter 7,0. Der pH-Wert des Leitungswassers variiert und darf sich zwischen 6,5 bis 9,0 bewegen. Der pH-Wert ist deshalb so wichtig, weil ein zu hoher oder ein zu niedriger Wert das Risiko von Schäden bei Mensch und Schwimmbecken maßgeblich erhöht. Bei einem zu hohen oder zu niedrigen pH-Wert wird die Wirkung von Wasserpflegeprodukte – wie etwa Desinfektions- oder Algenvernichtungsmittel – geschwächt. Die regelmäßige Messung des pH-Wertes Ihres Poolwassers von 1 bis 2 Mal die Woche ist deshalb unerlässlich.

Was passiert bei einem zu geringen pH-Wert im Pool?

Allgemein bedeutet ein zu geringer pH-Wert – auf der Skala unter 7,0 – dass das Poolwasser zu sauer ist. Man spricht von weichem Wasser bei Werten unter 7,0. Folgen eines zu niedrigen Wertes können sein: Die Wirkung von Flockungsmittel wird durch einen zu geringen Wert gehemmt. Der Chlorgeruch tritt verstärkt auf. Das Badewasser wird zunehmend korrosiv und zersetzt metallische Teile des Schwimmbeckens. Ein zu geringer pH-Wert tritt jedoch eher seltener auf.


Was passiert bei einem zu hohen pH-Wert im Pool?

Ein zu hoher pH-Wert ist häufiger und wahrscheinlicher. Irrtümlicherweise wird manchmal geglaubt, dass basische, also alkalische Werte keine gravierenden Auswirkungen auf das Badewasser haben. Das ist wohl dem Umstand geschuldet, dass in der Ernährung Säuren in Verruf geraten sind.

Badewasser, das zu alkalisch ist, das heißt einen Wert über 7,0 beziehungsweise über 7,4 aufweist, zerstört das natürliche Gleichgewicht von Säuren und Basen an den Schleimhäuten sowie der Hautoberfläche und kann zu vermehrten Reizungen führen. Bei einem Wert über 7,4 wird Badewasser allmählich trübe, da vermehrt Kalkablagerungen entstehen. Die Wirkung von Flockungs- und Desinfektionsmittel wird durch einen zu hohen Wert stark gehemmt. Je härter das Wasser – was pH- Werten ab 7,0 entspricht – desto kalkhaltiger ist es und umso mehr Kalkablagerungen entstehen im Schwimmbecken.


Was beeinflusst den pH-Wert?

Die Wassertemperatur, Umwelteinflüsse und die Badefrequenz wirken sich maßgeblich auf den pH-Wert aus. Eine regelmäßige Kontrolle ein bis zwei Mal pro Woche ist deshalb aus Gesundheits- und Sicherheitsgründen notwendig.

Mittels Teststreifen und Messgeräten überprüfen Sie den pH-Wert auf den Idealwert von 7,0 bis 7,4. Ist der von Ihnen gemessene Wert zu niedrig oder zu hoch, helfen pH-Wert-Heber oder pH-Wert-Senker, um den Idealwert zu erreichen. Die aqua correct-Produkte von Steinbach werden in Österreich produziert, nach strengen Qualitätsstandards geprüft und eignen sich bestens für die optimale Wasseraufbereitung.

pH-Wert Senkungs- oder Hebungsmittel, aber auch Desinfektions- und Flockungsmittel verändern mehr oder weniger stark den Wert. Nach Zugabe von chemischen Mitteln sollte die pH-Wert Messung deshalb in einem Abstand von mehreren Stunden durchgeführt werden, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen.

Hartes Wasser, das von Natur aus mehr Kalk enthält, erhöht den pH-Wert. Bei hartem Wasser ist es ratsam, zusätzlich zu einem pH-Senker einen Härtestabilisator zu verwenden. Dieser reduziert die Kalkablagerungen und verhindert Wassertrübungen.

Wie bei allen chemischen Hilfsmitteln beachten Sie bitte die Warnhinweise.

Hinweis Die Verwendung von Brunnenwasser als Poolwasser sollte vermieden werden, da dieses einen großen Anteil an Eisen und Kupfer enthält sowie ein Tummelplatz für Krankheitserreger sein kann. Ein wesentlicher Mehrbedarf von chemischen Wasserpflegemitteln, insbesondere eine hohe Konzentration von Chlor und weiteren Hilfsmitteln, vor allem Flockungsmittel, ist erforderlich, um Brunnenwasser auf den richtigen pH-Wert von 7,0 bis 7,4 zu stellen und zu desinfizieren. Wenn das Brunnenwasser viele Eisenoxide enthält, färbt es sich außerdem bei der Hinzugabe von Chlor grünlich oder bräunlich.