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Wärmepumpen

Die Luft-Wärmepumpen von Steinbach beheizen Ihr Schwimmbad in der kalten Jahreszeit unabhängig von Sonneneinstrahlung und Außentemperatur. Für die heißen Badetage kann die Luft-Wärmepumpe mit ihrer integrierten Kühlfunktion das Poolwasser abkühlen.

 

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Häufig gestellte Fragen zu Wärmepumpen:

Warum wird mein Wasser nicht oder nur langsam warm?

Es nützt die stärkste Heizung nichts, wenn folgende Faktoren nicht berücksichtigt werden: Pools mit einer Abdeckung, z.B. Solarplane, haben einen geringeren Wärmeverlust. Isolierte Pools haben einen wesentlich geringeren Wärmeverlust als Pools ohne Isolierung. Die Filterlaufzeit und damit die Einschaltdauer der Zusatzheizung muss berücksichtigt werden. Warten Sie 24 - 48 h bis die eingestellte Temperatur erreicht ist. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen Schwimmbadwasser und Außentemperatur, desto höher der Energieverlust. Beachten Sie äußere Einflüsse. Durch Kälte oder starken Wind kann ein Wärmeverlust stattfinden. Minimieren Sie den Durchfluss der Wärmepumpe innerhalb des Mindestwasserdurchsatzes von (je nach Wärmepumpenmodell*) , dadurch ist die Verweilzeit in der Wärmepumpe länger. *4 m³/h-6 m³/h = 049202, 6 m³/h-8 m³/h = 049207

Benötige ich noch eine zusätzliche Pumpe zur Wärmepumpe?

Ja, die Luftwärmepumpe wird immer nach der Filteranlage in den bestehenden Filterkreislauf eingebunden. Beachten Sie, dass die Filterpumpe über den benötigten Mindestwasserdurchsatz verfügt.

Ist die Wärmepumpe für Salzwasser geeignet?

Alle Steinbach Luft-Wärmepumpen sind mit einem Titan-Wärmetauscher ausgestattet und für Salzwasserpools bis zu einer Salzkonzentration von 0,5 % problemlos einsetzbar.

Ich habe einen Pool ohne D 50 Anschlüsse, was kann ich tun?

Verwenden Sie den im Lieferumfang mitgelieferten Adapter 50 mm / 38 mm. Mittels Schlauchklemmen und Teflonband können Sie einen 38 mm Schwimmbadschlauch anbringen.

Aus der Unterseite der Wärmepumpe tropft Flüssigkeit, was kann ich tun?

Es handelt sich um Kondenswasser, welches automatisch abtropft. 

Im Manometer befindet sich Wasser, was kann ich tun?

Die Flüssigkeit im Manometer ist kein Wasser, sondern eine Stabilisierflüssigkeit (ähnlich wie Glyzerin). Diese Flüssigkeit bewirkt eine Ruhigstellung des Zeigers selbst bei starken Schwingungsbelastungen (welche bei den Wärmepumpen vorkommen).


Wissenswertes zur Pool-Wärmepumpe

Durch die Verwendung einer Wärmepumpe wird das Poolwasser langsam auf die Wunschtemperatur erwärmt. Die Luft-Wärmepumpe der Serie Waterpower von Steinbach gibt es mit einer Heizleistung von 5100 Watt und 8000 Watt bei einer Kühlleistung von 3400 Watt und 6000 Watt. Die Kühlfunktion ist ohne Aufpreis in der Serie Waterpower bereits inkludiert. Der Temperaturanstieg pro Stunde ist abhängig von mehreren Faktoren und variiert von der Größe des Swimmingpools und Modell der Wärmepumpe. Bei 10 Kubikmeter wird das Badewasser der Wärmepumpe mit 5100 Watt Leistung um durchschnittlich 0,4 Grad und um 0,7 Grad mit der 8500 Watt Leistung Wärmepumpe je Stunde erwärmt. Bitte beachten Sie: Je größer der Swimmingpool, desto länger brauchen Sie, um das Schwimmbecken zu erwärmen.

Mit der Verwendung einer Luft-Wärmepumpe kann die Badesaison bereits im Frühling beginnen und in den Herbst hinein verlängert werden. In den Sommermonaten ist die Verwendung einer Poolheizung meist nicht notwendig, da die Sonne und die Außentemperatur das Badewassers genug erwärmen.

Die Wärmepumpe Waterpower 5000 kann Pools mit einem Wasserinhalt bis zu 30.000 Liter, die Wärmepumpe Waterpower 8500 hingegen bis zu 55.000 Liter erwärmen beziehungsweise kühlen. Das Wirkprinzip ist relativ einfach und effektiv: Die Wärmepumpe saugt aus der Umgebungsluft Energie ein und gibt diese an das Poolwasser weiter, das sich in Folge zu erwärmen beginnt. Der Wärmetauscher besteht aus rostfreiem Titan für eine hohe Lebensdauer. Die Luft-Wärmepumpe ist aufgrund des Wärmetauschers aus Titan auch für Salzwasserpools geeignet. Der Wärmetauscher ist einer Vorrichtung, um die Wärme von zwei voneinander getrennten Flüssigkeiten zu übertragen.

Der Einbau einer Luft-Wärmepumpe ist jederzeit auch nachträglich möglich, hier ist allerdings ein Bypass notwendig. Der Bypass dient zur gezielten Steuerung des Wasserdurchflusses und wird sowohl bei Wärmepumpen als auch bei Solaranlagen eingesetzt. Alle Daten und Funktionen sind einfach und schnell über die integrierte Steuerung mit LCD- Display abrufbereit.


Erwärmung des Poolwassers

Der Temperaturanstieg pro Stunde variiert vom Wasserinhalt und der Leistung der Wärmepumpe. Die Verwendung einer Wärmepumpe sollte in der Regel ab einer Außentemperatur von 15 Grad erfolgen. Der Unterschied zwischen Umgebungs- und Wassertemperatur soll nicht mehr als 15 Grad betragen. Beachten Sie bitte stets den Druck mit dem Manometer. Wenn die Wärmepumpe eingeschaltet ist, liegt der normale Betriebsdruck zwischen 2,1 bis 3,5 MPa.

Der durchschnittliche Temperaturanstieg pro Stunde hängt von weiteren Faktoren wie beispielsweise der Verwendung einer wärmekonservierenden Abdeckplane oder der Qualität der Isolierung Ihres Pools ab.

Schwimmbadvolumen  Waterpower 5000                           Waterpower 8500

10 m3                                 0,4 °C/h                                            0,7 °C/h

20 m3                             0,3 °C/h                                            0,4 °C/h

30 m3                                   0,1 °C/h                                            0,2 °C/h

40 m3                                                                                      0,2 °C/h

50 m3                                                                                      0,2 °C/h

 

Wenn die Wassertemperatur stark abfällt beziehungsweise der Ausgangspunkt niedrige Temperaturen sind, kann es einige Tage dauern bis die gewünschte Wassertemperatur erreicht wird. Bitte beachten Sie, dass die Temperatur des Schwimmbeckens 40 Grad nicht überschreiten darf. Je wärmer das Badewasser, desto mehr Aufmerksamkeit ist notwendig, da Warmwasser zu Schwindel und dergleichen führen kann.

Halten sie die Wassertemperatur während des normalen regulären Schwimmbetriebs im Bereich von 26 bis 30 Grad. Es ist empfehlenswert, die Wassertemperatur mit einem Poolthermometer zu messen, um genaue aktuelle Werte ablesen zu können. Die Temperatureinstellung der Wärmepumpe kann um 3 Grad nach oben oder unten abweichen. Beispielsweise wenn Sie 30 Grad bei der Heizung einstellen, ist die tatsächliche Temperatur nicht unter 27 Grad.


Vorteil der Waterpower Wärmepumpe:

Geringe Geräuschbelastung und Gas R32

Der Vorteil der Luft-Wärmepumpe von Steinbach ist neben der Heiz- und Kühlfunktion die geringe Geräuschbelästigung sowie der niedrige Wartungsaufwand. Die Schallleistung beträgt dB (a) 48 beziehungsweise 50. Diese Werte stehen im Zusammenhang mit dem menschlichen Gehör und der empfundenen Lautstärke. Werte zwischen 40 bis zu 65 Dezibel werden gemeinhin als leise oder angenehm und nicht als störend empfunden. Typische Geräusche zwischen 45 und 50 Dezibel sind beispielsweise Regen oder Kühlschrankgeräusche. Der verursachte Schall der Wärmepumpe Waterpower ist somit weder laut noch störend. Achten Sie aber dennoch bei der Wahl des geeigneten Standortes, dass sie die Wärmepumpe nicht in direkte Nähe zu vertikalen Wänden stellen, um den Nachhall von Schallwellen zu vermeiden.

Bei der Serie Waterpower wird zur Erwärmung beziehungsweise Kühlung des Poolwassers das Gas R32 eingesetzt.

Das Gas R32 ist ein revolutionäres Kältemittel. Es zeichnet sich sowohl im Kälte- als auch im Heizbetrieb durch seine gute Performance und seine positive Ökobilanz aus. Andere Kältemittel haben ein weitaus höheres Treibhauspotential. Durch die Verwendung von dem Gas R32 reduziert sich das Treibhauspotential um zirka zwei Drittel gegenüber anderen herkömmlichen Kältemitteln. Der ökologische Fußabdruck und somit Energie und Kosten werden minimiert. Die CO2-Emissionen aus dem Energieverbrauch während des Betriebs der Anlage werden deutlich gemindert. Geräte, die mit dem Kältemittel R32 betrieben werden, benötigen weniger Strom.

R32 ist ein sicheres Kältemittel. Es entzündet sich nicht, wenn die Konzentration im Raum unter der unteren Zündgrenze – das sind Werte von 0,306 kg pro m3 – bleibt.

Das Gas ist schwer entflammbar. Durch Relais, Schalter oder statische Elektrizität entstehen Funken. Diese Funken haben aber nicht genug Energie, um das Gas R32 zu entzünden. R32 ist ein gering toxisches Kältemittel und gehört einer niedrigen Toxizitätsklasse an.

Tipp

Mit einer Poolabdeckung halten Sie das Badewasser länger auf der gewünschten Temperatur beziehungsweise reduzieren so den Wärmeverlust. Die Verwendung einer Abdeckplane unterstützt die Leistung der Wärmepumpe maßgeblich.


Überwinterung

Wenn Sie die Wärmepumpe nicht benutzen, nehmen Sie diese vom Stromnetz und lassen Sie das Wasser aus dem Wasserkreislauf der Wärmepumpe ab. Schützen Sie die Wärmepumpe bei der Lagerung vor Schmutz.

Standort der Wärmepumpe

Beachten Sie zunächst bei der Wahl des geeigneten Standortes Ihrer Wärmepumpe folgende Punkte:

  • Erforderlicher Freiraum
  • Halterung und Position
  • Ableitung des Kondenswassers
  • Abmessungen und Herkunft der Wasserleitungen
  • Lage der Stromversorgung

  • Nachhall von Schallwellen und Vibrationen

Erforderlicher Freiraum

Bitte beachten Sie, dass Wärmepumpen nur im Freien montiert werden dürfen. Eine Montage in geschlossenen Räumen ist nicht zulässig. Wenn Sie einen Technikschacht haben, ist die Montage der Wärmepumpe in diesem nicht geeignet. Es bedarf einer ausreichenden Luftzufuhr und die erzeugte Luftzirkulation darf nicht gestört werden.

Trotz der geringen Geräuschbelästigung der Wärmepumpe sollten Sie diese nicht in unmittelbarer Nähe von vertikalen Wänden installieren, um den Nachhall von Schallwellen so gering wie möglich zu halten.

Der Zugang zur Wärmepumpe sollte zudem freigehalten werden, um Wartungsarbeiten durchführen zu können.

Halterung und Position, Ableitung des Kondenswassers

Der Aufstellplatz sollte so stabil wie möglich sein – dies erreichen Sie am besten mit einer Betonplatte oder einem Fertigbauelement – und muss mindestens 3,5 Meter vom Schwimmbecken entfernt liegen. Die Wärmepumpe hat ein Abflussventil für Kondenswasser. Eine leichte Neigung des Aufstellplatzes von maximal 2 Prozent bewirkt, dass Kondens- als auch Regenwasser leicht abfließen kann. Beachten Sie ferner, dass austretendes Wasser ungehindert und ohne Schäden zu verursachen ablaufen kann. Ist dies nicht gegeben, ist es empfehlenswert, bei der Installation für eine Ablauföffnung oder einen Auffangbehälter zu sorgen.

Der Aufstellort sollte so gewählt werden, dass die Wärmepumpe vor der Witterung geschützt ist. Hierbei sollte vor allem auf die Windrichtung und Regenwasser geachtet werden. Die Windrichtung sollte dem Fluss der Wärmepumpe nicht entgegenstehen. Achten Sie daher beim Aufstellungsort auf die vorherrschende Windrichtung. Die Wärmepumpe sollte nicht unmittelbar unter dem Dach aufgestellt werden. Stellen Sie bitte sicher, dass kein Regenwasser auf die Wärmepumpe fließen kann. Gegebenenfalls installieren Sie Regenrinnen oder Abflüsse.

Wasseranschluss

Vergewissern Sie sich, dass die verwendeten Leitungen über den gleichen Anschluss wie die Wärmepumpe verfügen. Die Wärmepumpe wird in der Regel nach der Filteranlage angeschlossen. Wärmepumpen der Serie Waterpower verfügen über einen Klemm-/Schraubverschluss für PVC-Rohre und Kunststoffschläuche mit einem Durchmesser von 50 mm. Bei Verwendung einer Chlordosieranlage wird diese nach der Wärmepumpe und dem Rückschlagventil installiert. Dadurch wird der Rückfluss des mit Chemikalien angereicherten Wassers verhindert, das die Komponenten der Wärmepumpe beschädigen könnte.

Wenn die Wärmepumpe nicht in Betrieb ist, lassen Sie das Wasser vollständig ab.

Sicherheitshinweise

Stellen Sie sicher, dass die elektrische Anlage, an die die Wärmepumpe angeschlossen wird, einen Erdungsleiter enthält.

Kühlung des Badewassers

An heißen Tagen kann sich das Badewasser stark erhitzen. Im normalen Schwimmbetrieb sollte die Temperatur des Poolwassers zwischen 26 bis 30 Grad betragen. Wenn die Wassertemperatur zu hoch ist, können Sie dieses mit der Wärmepumpe Waterpower kühlen. Sie können bei der Wärmepumpe zwischen den Betriebsarten Heizung und Kühlung wählen.

Eine zusätzliche Maßnahme, um das Wasser zu kühlen, ist die Zufuhr von Frischwasser. Lassen Sie einen Teil des zu warmen Wassers ab und führen Sie kaltes Frischwasser zu. Bedenken Sie, dass Frischwasser den pH-Wert sowie die Konzentration von Chlor und anderen Mitteln zur Wasseraufbereitung verändert. Es dürfen sich keine Personen im Schwimmbecken befinden, wenn eine Stoßchlorung – eine kurzzeitige Anhebung des Chlorgehalts – durchgeführt wird. Messen Sie anschließend pH-Wert und die Chlorkonzentration mittels Teststreifen.

Bitte beachten Sie die genauen Hinweise in der Gebrauchsanleitung.