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Heizen Sie Ihrem Pool richtig ein!

19.03.2024 / Rainer Bräuer / 7 min Lesezeit

Eine Wärmepumpe arbeitet nach dem umgekehrten Prinzip eines Kühlschranks und benötigt lediglich einen Stromanschluss sowie einen Zu- und Abfluss für das Wasser. Sie nutzt die Wärme der Umgebungsluft, um Energie zu gewinnen und diese gezielt dem Poolwasser zuzuführen. Dadurch kann sie sehr energieeffizient Ihren Pool beheizen. Je wärmer die Lufttemperatur ist, desto effizienter kann sie Energie aus der Luft aufnehmen und an das Wasser abgeben. Beachten Sie, dass eine Wärmepumpe bei Außentemperaturen unter 15 Grad Celsius nicht mehr effizient arbeitet. In der Regel können Sie die Wärmepumpe bei Lufttemperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius verwenden.

Welche Wärmepumpe perfekt zu Ihrem Pool passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:

  • Größe des Pools: Je größer der Pool, desto mehr Wasser muss beheizt werden.
  • Klimatische Bedingungen: Berücksichtigen Sie das Klima in Ihrer Region. Je kälter es ist, desto leistungsstärker sollte die Wärmepumpe sein, um die gewünschte Temperatur aufrechtzuerhalten.
  • Freistehender vs. im Boden versenkter Pool: Ein freistehender Pool ist stärker von den Außentemperaturen abhängig, während ein in der Erde versenkter Pool besser wärmeisoliert ist.
  • Poolabdeckung: Ein Pool sollte unbedingt eine Poolabdeckung haben, da der Wärmeverlust ohne Abdeckung über Nacht enorm ist. Zudem können spezielle Solarplanen die Kraft der Sonne nutzen, um das Badewasser zusätzlich zu erwärmen.
  • Dauer der Poolsaison: Vor allem im Frühjahr und im Herbst wird eine Wärmepumpe benötigt, um den Pool zu beheizen. Je länger Ihre Badesaison geplant ist, desto leistungsstärker sollte Ihre Wärmepumpe ausgelegt sein.
  • Gewünschte Aufheizzeit: Je schneller Sie Ihren Pool aufheizen möchten, desto leistungsstärker sollte Ihre Pool-Wärmepumpe sein.

Wenn Sie unsicher sind, welche Pool-Wärmepumpe Sie wählen sollten, empfehlen wir, sich für ein leistungsstärkeres Gerät anstelle eines zu leistungsschwachen zu entscheiden. Pool-Wärmepumpen, die zu gering dimensioniert sind, müssen unter Umständen kontinuierlich mit maximaler Leistung arbeiten, was zu einem hohen Stromverbrauch führt. Dank der Inverter Technologie ist es nicht notwendig, das Gerät zu groß zu dimensionieren, da sich die Wärmepumpe regelt und energiesparend an den Bedarf anpasst. Ein größeres, und von den Anschaffungskosten her teureres Modell, bietet bei mindestens gleichen Energiekosten immer mehr Komfort.

 

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Wärmepumpe Mini

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Waterpower 5000

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Waterpower 8500

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PoolProfessional heatUP 650

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PoolProfessional heatUP 900

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PoolProfessional heatUP 1100

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PoolProfessional heatUP 1400

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Preis (UVP)
729,- 939,- 1.290,- 1.590,- 1.790,- 1.990,- 2.490,-
Abmessung 36,50 x 32 x 37 cm 70 x 26,50 x 51,50 cm 99 x 32 x 54 cm 98,50 x 31 x 66 cm 98,50 x 31 x 66 cm 98,50 x 31 x 66 cm 98,50 x 31 x 66 cm              
Wasserinhalt 20.000 l 30.000 l 55.000 l 35.000 l 55.000 l 60.000 l 70.000 l              
Heizleistung 3.900 W 5.100 W 8.500 W 6.500 W 9.000 W 11.000 W 14.000 W              
Eingangsleistung max. 850 W 1.200 W 1.950 W 1.550 W 2.100 W 2.600 W 3.200 W              

Welche Leistung ist erforderlich um mein Poolwasser zu erwärmen?

Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, da viele Einflussfaktoren eine Rolle spielen, wie beispielsweise die Differenz von Umgebungs- zu Beckentemperatur, die Poolgröße und Oberfläche, der Wärmeverlust (Abdeckung, Isolation, Lage) und am Wichtigsten: Wie lange soll es dauern bis der Pool die gewünschte Temperatur erreicht hat?

In der Tabelle finden Sie Richtwerte für die Aufheizzeit, um bei Becken mit den angegebenen Volumina, eine Temperaturerhöhung von 20° C auf 25° C bei einer Umgebungstemperatur von 25° C zu erreichen.

Ein Temperaturunterschied von 5 ° C kann beispielsweise nach einer längeren Schlechtwetterperiode eintreten. In einer durchschnittlichen Sommernacht (Differenz zur Tagestemperatur etwa 10° C) sind je nach Lage, Isolation, Beckenvolumen, etc., Temperaturverluste von 1-3° C zu erwarten. Die Wahl der “richtigen” Wärmepumpe hängt also auch immer damit zusammen, wie rasch man sein Badewasser erwärmt haben möchte.

Poolvolumen in l 5.000 l 10.000 l 20.000 l
Heizleistung 3.900 W – z.B. Wärmepumpe Mini ca. 8h ca. 12h ca. 12h
Heizleistung 5.000 W – z.B. Waterpower 5000 ca. 6h ca. 12h ca. 12h
Heizleistung 8.000 W – z.B. Waterpower 8000 ca. 4h ca. 8h ca. 12

Kann eine Pool-Wärmepumpe zu groß dimensioniert werden?

Grundsätzlich kann eine Wärmepumpe für den Pool nicht überdimensioniert sein. Generell gilt: Je leistungsstärker die Pool-Wärmepumpe ist, desto mehr Heizreserven stehen Ihnen auch in den kühleren Jahreszeiten zur Verfügung.

Bei einer relativ leistungsstarken Wärmepumpe im Verhältnis zur Poolgröße sollten Sie sicherstellen, dass die Förderleistung Ihrer Filterpumpe dem Mindestwasserdurchsatz Ihrer Wärmepumpe entspricht. Diese Information finden Sie in der Produktbeschreibung der jeweiligen Wärmepumpe unter "Technische Daten". Wenn die Förderleistung Ihrer Filteranlage diesen Wert unterschreitet, könnte die Poolheizung möglicherweise nicht ausreichend Wasser erhalten, um die aus der Luft entnommene Wärme effizient abzugeben.

Good to know:
Warum empfiehlt es sich, eine zusätzliche Filterpumpe zu nutzen? 

Unabhängig von der verwendeten Filteranlage, kann mit einer zusätzlichen Filterpumpe ein effizient arbeitender Kreislauf gebildet werden, der helfen kann, Energie zu sparen. Die Wärmepumpe selbst wird über den Betrieb der Ladepumpe gesteuert (zB über eine Zeitschaltuhr oder Solar). Für den Heizkreis gibt es somit eine separate Pumpe, welche entsprechend der Solltemperatur in Abhängigkeit zur Poolwassertemperatur, der Rücklauftemperatur und der Sonneneinstrahlung gesteuert wird.

Nützliche und ergänzende Produkte:
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