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16.04.2020 / Steinbach Redaktion / 4 min Lesezeit
Wenn die Tage wieder wärmer werden und die Poolsaison näher rückt, ist es an der Zeit, das Schwimmbecken aus dem Winterschlaf zu holen. Nach der Einwinterung und vor der ersten oder erneuten Befüllung mit frischem Wasser sollten einige grundlegende Hinweise beachtet werden. So stellen Sie sicher, dass Ihr Pool optimal vorbereitet ist – für ungetrübten Badespaß von Anfang an. Mit der richtigen Vorgehensweise und ein wenig Vorbereitung schaffen Sie die beste Basis für sauberes, hygienisches Badewasser und eine sorgenfreie Saison.
Frischwasser ist nicht nur ein wichtiger Faktor bei der Erst- und Neubefüllung Ihres Pools, sondern auch entscheidend für die Aufrechterhaltung der Badewasserqualität. Vor allem aus folgenden 2 Gründen ist die regelmäßige Frischwasserzufuhr nötig: Einerseits verdunstet Wasser und andererseits benötigt man selbst bei der besten Poolpflege Frischwasser für den Wasserkreislauf, da Restbestände von Stoffen – z. B. entstehen durch die Reaktion mit Chlor Rückstände wie Salze – nicht vollständig abgebaut werden. Äußerliche Faktoren wie vor allem Wind und Wärme lassen das Poolwasser verdunsten. Bei hohen Temperaturen und langer, direkter Sonneneinstrahlung verliert Ihr Pool mehr Wasser als an milderen Tagen.
Ein zusätzlicher Wasserverlust ergibt sich aus der Benutzung des Schwimmbeckens.
Wöchentlich bedarf es in etwa – abhängig von den Witterungsverhältnissen, insbesondere Wind und hohen Temperaturen – der Zufuhr von 3 Prozent Frischwasser. Die 3 Prozent variieren von Pooltyp und Ausstattungsvariante, lassen sich aber leicht vom gesamten Fassungsvermögen Ihres Pools berechnen.
Poolabdeckungen sind ein einfaches und günstiges Hilfsmittel, um den Wasserverlust durch Verdunstung zu verringern.
Bitte beachten Sie, dass das Hinzufügen von Frischwasser den pH-Wert und die Konzentration an Desinfektionsmittel verändert und eine Überprüfung beziehungsweise Korrektur nach oben oder unten erforderlich werden kann.
Fragen Sie bei Ihrem Wasserwerk nach, um genauere Information zur Beschaffenheit (beispielsweise Eisen- und Kupfergehalt, Härte, etc.) Ihres Wassers zu erhalten. Das kann Ihnen bereits Aufschluss geben, welche Wasseraufbereitungsmittel notwendig sind und inwieweit Ihr Frischwasser vom idealen Badewasser-pH-Wert 7,0 bis 7,4 abweicht. Der pH-Wert von Leitungswasser variiert je nach Region und darf laut Vorgabe zwischen 6,5 und 9,5 liegen.
Die regelmäßige Reinigung des Poolbeckens und der Innenfolie sowohl an den Wänden als auch am Boden erhöhen nicht nur deren Lebensdauer, sondern sind maßgeblich für Klarheit und Sauberkeit des Wassers und somit für Ihre Gesundheit verantwortlich. Allgemein gesprochen hängt der spezifische Reinigungsaufwand Ihres Pools von mehreren Faktoren ab, nämlich der Wasserqualität, der Härte des Wassers, der (Wasser-)Temperatur und der Badefrequenz.
Je höher die Temperatur, desto stärker wachsen und vermehren sich Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Pilze. Das bedeutet auch: Je heißer es ist, desto höher ist der Bedarf an Wasserpflegeprodukten. Desinfektionsmittel wie Chlor zerfallen bei hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung schneller. Mit jedem Badegang transportiert man unweigerlich Verunreinigungen in das Schwimmbecken hinein.