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07.05.2026 / Steinbach Redaktion / 3 min Lesezeit
Stahlwandpools stehen für langlebigen Badespaß und sind die nachhaltige Alternative im Garten. Sie sind winterfest, robust gebaut und vielseitig aufstellbar, egal ob freistehend, teilweise oder komplett versenkt. Damit du lange Freude an deinem Pool hast, ist ein gut vorbereiteter Untergrund besonders wichtig. Er sorgt für Stabilität, Sicherheit und die perfekte Basis für viele Sommer im Wasser.
Bäume & Pflanzen
Bäume sorgen zwar für natürliche Beschattung, erhöhen aber auch den Reinigungsaufwand durch Blätter, Pollen und Nadeln im Wasser.
Genug Platz einplanen
Denk nicht nur an den Pool selbst. Auch Leiter, Filteranlage oder Wärmepumpe brauchen ausreichend Platz rund um den Pool.
Stromversorgung beachten
Filteranlage und Poolheizung benötigen einen passenden Stromanschluss in der Nähe des Pools.
Sicherheit geht vor
Egal ob großer oder kleiner Pool: Wasser bedeutet immer Verantwortung. Beachte deshalb die Sicherheitshinweise in der Betriebsanleitung und lasse Kinder niemals unbeaufsichtigt am Pool.
Der Stahlwandpool steht am besten auf tragfähigem Boden und auf einer waagrechten, ebenen sowie begehbaren Fläche.
Ein Stahlwandpool mit 1,35 m Füllhöhe erzeugt einen Bodendruck von rund 13 kN/m². Zum Vergleich: Eine Person mit etwa 90 kg belastet den Boden beim Stehen auf einem Bein mit ungefähr 34 kN/m². Tragfähiger Baugrund liegt laut DIN1054 sogar bei mindestens 90 kN/m² Als einfache Faustregel gilt deshalb: Wenn du auf dem Untergrund stehen kannst, ohne einzusinken, ist der Boden in der Regel tragfähig genug für deinen Pool.
Nachfolgend haben wir dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt.
Mit dem Styroporkeil wird eine sogenannte Hohlkehle am Übergang zwischen Stahlmantel/Bodenschiene und Bodenisolierung hergestellt. Dies dient der Entlastung der Poolfolie und ist zwingend erforderlich.
Vorgehensweise
Der Stahlmantel steht in den Bodenschienen, ist geschlossen und steht auf der Bodenisolierung aus Klemmfalzplatten.
Die Verlegung der Styroporkeile erfolgt stückweise. Der Styroporkeil kann abhängig vom Durchmesser des Pools bei der Verlegung brechen. Beim befüllten Pool wird die Hohlkehle durch den Wasserdruck komprimiert und die Fugen so geschlossen. Somit wird die Funktion nicht beeinträchtigt.
Durch vorheriges rückseitiges Einschneiden am Styroporkeil kann das Brechen reduziert, aber abhängig vom Pooldurchmesser nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Die Styroporkeile werden mit der Bodenisolierung verklebt. Der lange Schenkel des Styroporprofils liegt auf der Bodenisolierung auf.
Der Klebstoff wird auf der Bodenisolierung in einem etwa 1 m langen und ca. 2-3 cm breiten Streifen entlang der Bodenschiene aufgetragen.
Möglich ist die Verwendung von UHU Por oder alternativ ein für Styropor geeigneter Sprühkleber. Die Abbindezeit bzw. die klebeoffene Zeit ist je nach eingesetztem Klebstoff zu beachten.
Sind die Styroporkeile entlang des Stahlmantels vollständig verlegt, ist die erforderliche Hohlkehle hergestellt.
Die Poolfolie darf keinen direkten Kontakt zum Styroporkeil bzw. der Bodenisolierung haben. Daher ist zwingend eine Trennlage in Form eines Schwimmbadvlies erforderlich. Dieses kann bei der Verlegung z.B. mit Sprühkleber oder alternativ Klebeband am Verrutschen gehindert werden. Es soll bündig mit dem Stahlmantel abschließen. Beim Abschneiden unbedingt beachten, dass die Oberfläche des Stahlmantels nicht beschädigt wird. Daher kein Cuttermesser zum Ablängen verwenden.
Falten im Vlies sind am Boden des Pools im befüllten Zustand sichtbar – achte daher auf eine möglichst faltenfreie Verlegung.
Wenn du alle diese Aspekte sorgfältig beachtest, wirst du sicher viel Spaß mit deinem Stahlwandpool haben.